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Bambustaggeckos (Phelsuma klemmeri)

Der Bambus-Taggecko gehört zu den kleinsten Taggecko-Arten und erreicht lediglich eine Gesamtlänge von bis zu 10 cm, wobei die Schwanzlänge etwa 4 cm beträgt. Der Körperbau ist schlank und sehr flach. Die Färbung beider Geschlechter ist weitestgehend identisch. Männchen werden lediglich etwas kräftiger und größer als Weibchen. Zudem verfügen sie über größere Präanofemoralporen. Der Rücken ist durch zwei blaue Längsstreifen gekennzeichnet, die bis zum Schwanz reichen. An den Flanken hat Phelsuma klemmeri einen recht breiten schwarzen Streifen, der ebenfalls vom Kopf bis zum Schwanz reicht. Im Nackenbereich ist dieser schwarze Streifen kurz unterbrochen. Die Kopfoberseite ist gelblich, die Oberseite der Schnauze geht ins grünliche über. Insgesamt ist der Körper unregelmäßig mit blauen Punkten gesprenkelt. Die Unterseite ist überwiegend weiß. Die Beine sind bräunlich gefärbt und ebenfalls mit blauen Sprenkeln gekennzeichnet. Die großen Augen sind mit einem gelben Augenring versehen. Die Nasenöffnungen liegen weit vorne an der Schnauzespitze. Die tagaktiven Geckos sind sehr gute Kletterer, die überwiegend Bambuspflanzen bewohnen. Sie sind im Washingtoner Artenschutzabkommen als bedrohte Art geführt.

Ernärung

Sie ernähren sich fast ausschließlich von kleinen Insekten. Hier und da werden auch reife Früchte gefressen. Die Aufnahme von Trinkwasser erfolgt ausschließlich über Tau auf den Pflanzen oder Regenwasser.

Lebensraum

Der Bambus-Taggecko ist im Nordwesten Madagaskars sowie auf einigen umliegenden Inseln beheimatet. Dazu gehören die Komoren und die Seychellen. Ihre Habitate befinden sich am Rand von Regenwäldern und sind durch üppige Bewachsung mit Bambuspflanzen gekennzeichnet.